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Ratenkauf online – Wissenswertes und Tipps

Warenkorb

Ratenkauf ist besonders bei größeren Anschaffungen oft eine sinnvolle Art einzukaufen. Dabei musst du nicht den Gesamtbetrag auf einmal aufbringen, sondern kannst den Kaufpreis bequem auf mehrere, meist monatliche Raten aufteilen. Das ist sinnvoll, wenn du knapp bei Kasse bist oder eine größere Anschaffung ansteht, die dringend ist. Der Kauf einer neuen Waschmaschine oder das Ersetzen eines kaputten Laptops lässt sich schwer aufschieben.

Der Ratenkauf ist eine praktische Lösung. Worauf dabei zu achten ist und welche Vor- und Nachteile diese Zahlungsmethode mit sich bringt, erfährst du hier.

Wie genau funktioniert der Ratenkauf im Online Shop? 

Es gibt unterschiedliche Arten von Ratenkäufe, der Ablauf ist allerdings immer gleich:

  1. Im ersten Schritt entscheidest du dich für ein Produkt und die Finanzierungsart. Wenn du online einkaufst legst du die Ware in den Warenkorb. Wenn du bei einem Händler einkaufst, gehst du mit deinem Produkt zur Kasse. An der Kasse entscheidest du dich für den Ratenkauf und gibst Daten zu deiner Person, wie Name, Adresse, Geburtsdatum, usw. an.
  2. Im zweiten Schritt wird deine Bonität geprüft (dieser Überprüfung musst du im Vorheinein zustimmen). Die Händler greifen dabei auf externe Auskunfteien wie beispielsweise die SCHUFA zurück, die Informationen zu deiner Bonität bereitstellen. Damit du deine Produkte mit einem Ratenkauf finanzieren kannst, benötigst du eine gute Bonität beziehungsweise eine gute Kreditwürdigkeit.
  3. Im dritten Schritt erfährst du, ob deine Bonität ausreicht und du die Waren auf Raten bestellen kannst. Wenn deine Bonität nicht ausreicht, musst du eine andere Zahlungsart wählen. Wenn der Ratenkauf genehmigt wurde, wählst du im nächsten Schritt die Anzahl der Raten und die Ratenhöhe aus.
  4. Im vierten und letzten Schritt bestätigst du deine Angaben und schon ist der Ratenkauf abgeschlossen.

Bitte beachte: Die Rechnungsadresse und die Lieferadresse müssen identisch mit deiner Meldeadresse sein. Andernfalls kann die Bonitätsprüfung nicht ausreichend durchgeführt werden und der Ratenkauf wird mit hoher Wahrscheinlichkeit abgelehnt.

Arten des Ratenkaufs

Es gibt grundsätzlich zwei Arten, wie Ratenkauf funktionieren kann. Als Käufer lohnt es sich, beide Varianten und deren Vor- und Nachteile zu kennen. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Informationen der zwei Arten für dich zusammengefasst.

  1. Ratenkauf direkt beim Händler

    Bei dieser Art des Ratenkaufs vergibt der Verkäufer selbst einen Kredit, indem er die Ware gleich an den Kunden übergibt bzw. verschickt und die Zahlung des vollen Kaufpreises erst später in Raten erfolgt. Manche Händler verlangen als Voraussetzung eine Anzahlung, bevor die Ware ausgehändigt wird. Meist kannst du die Ratenhöhe beim Kauf selbst festlegen und so an deine finanziellen Möglichkeiten anpassen.Für den Händler besteht bei dieser Art des Ratenkaufs das Risiko des Zahlungsausfalls. Damit ist gemeint, dass Kunden ihre Raten nicht bezahlen und der Händler den offenen Betrag des Kaufpreises nicht erhält.Viele Händler versuchen dieses Risiko zu minimieren, indem sie den Ratenkauf an Zahlungsdienstleister auslagern. Hier gibt es zwei Arten von Zahlungsdienstleistern: bei Variante eins wird dem Kunden offensichtlich mitgeteilt, dass er den Ratenkauf mit einem Zahlungsdienstleister abschließt, bei Variante zwei ist die Auslagerung des Ratenkaufs lediglich in den AGBs angegeben und Kunden bekommen nicht sofort mit, dass der Ratenkauf an sich mit einem Zahlungsdienstleister abgeschlossen wird.

    Wie erkenne ich diese Art des Ratenkaufs?

    Wenn dir der Verkäufer einen Ratenkauf anbietet, lies dir immer die AGB und die Datenschutzerklärung genau durch.Verkauft der Händler die Raten an eine spezielle Firma muss dies in den AGB und der Datenschutzerklärung drinnen stehen. Achte beim durchlesen auf Begriffe wie „Forderungsverkauf“ oder „Forderungsabtretung“, diese deuten auf einen Verkauf deiner Raten an eine andere Firma hin.

    Vorteile

    Diese Art des Ratenkaufs ist sehr einfach abzuschließen und deshalb besonders bei Online-Shops verbreitet. Du musst keinen Vertrag ausdrucken und unterschreiben und dich nirgends ausweisen. 0% Finanzierungen sind bei dieser Art Ratenkauf relativ häufig.

    Nachteile

    Diese Art des Ratenkaufs ist zwar einfach abzuschließen, kann aber mühsam sein, wenn irgendetwas schiefgeht. Wenn beispielsweise deine Ware falsch oder beschädigt geliefert wurde, musst du dich unter Umständen nicht nur mit dem Verkäufer, sondern auch mit dem Zahlungsdienstleiser in Verbindung setzen und von der Ratenzahlung zurücktreten.

    Ein weiterer Nachteil ist, dass die Höhe deiner Raten nach dem Kauf nicht angepasst werden kann – Zahlungsdienstleister dürfen dir aus rechtlichen Gründen deine Raten nicht einfach so anpassen. Dieses Problem taucht auch dann auf, wenn du eine Rate nicht oder zu spät zahlst – hier werden oft hohe Mahngebühren verlangt.

    Unser Tipp

    Überlege dir bei dieser Art des Ratenkaufs genau, in welcher Höhe du dir deine Raten wirklich leisten kannst. Die Ratenhöhe kann im Nachhinein nicht mehr verändert werden.

  2. Ratenkauf beim Händler, aber mit einer Bank

    Bei dieser Art des Ratenkaufs arbeitet der Verkäufer mit einer Bank zusammen. Das bedeutet, dass die Bank deinen Einkauf direkt beim Verkäufer bezahlt und du bei der Bank einen Kredit über den Kaufpreis aufnimmst. Es gibt viele verschiedene Banken, die sich auf diese Art des Ratenkaufs spezialisiert haben. Die Finanzierung deiner Waren mit dieser Art des Ratenkaufs ist sowohl in Onlineshops, als auch direkt beim Händler möglich.

    Wie erkenne ich diese Art des Ratenkaufs?

    Diese Art ist einfach zu erkennen, weil du mit der Bank einen eigenen Vertrag abschließt. Wenn dir ein Verbraucherkreditvertrag ausgehändigt wird, den du unterschreiben musst, findest du im Vertrag auch die Bank mit der du den Kreditvertrag abschließt.

    Vorteile

    Bei dieser Art des Ratenkaufs weißt du von Anfang an, woran du bist. Der Vertrag mit der Bank hat immer eine Kurzfassung, die „Europäischen Standardinformationen“, die dir einen Kurzüberblick zum Kreditvertrag geben. Trotzdem solltest du immer den ganzen Vertrag genau lesen, denn Gebühren und ähnliches sind oft im Kleingedruckten versteckt. 0% Finanzierungen sind bei dieser Art Ratenkauf relativ häufig.

    Nachteile

    Weil du mit einer Bank einen Vertrag abschließt, gelten strenge gesetzliche Regelungen. Die Bank muss dich identifizieren und du musst den Vertrag unterschreiben. Bei Onlineeinkäufen geht das mittlerweile sehr bequem, wenn die Bank beides mit einem Videocall vollelektronisch anbietet. Das bieten allerdings nicht alle Banken an – und manche brauchen für ihre Bonitätsprüfung Tage und zusätzliche Nachweise, wie Gehalts- und Meldezettel. Damit ist der ganze Prozess oft zeitraubend und mühsam. Außerdem gilt wie beim Ratenkauf direkt beim Händler, dass es mühsam werden kann, wenn irgendetwas schiefgeht. Bei Fehlern des Verkäufer musst du dich unter Umständen auch mit der Bank in Verbindung setzen, die darauf besteht, dass du deine Raten weiterzahlst.

    Unser Tipp

    Banken schreiben manchmal viel mehr in den Kreditvertrag, als du willst, denn Banken lieben Sicherheit – die Verträge beinhalten oft Lohn- und Kontenpfändungen. Lies dir den Vertrag also genau durch! Prüfe außerdem, ob du Dinge wie eine Restschuldversicherung wirklich brauchst. Du kannst nämlich solche Zusatzversicherungen im Kreditvertrag oft abwählen und dadurch Gebühren sparen.

Alternative zum Ratenkauf – zuerst Kredit aufnehmen, dann Einkauf tätigen

Als Alternative zur Ratenzahlung direkt über den Online Shop kannst du dich auch für einen online Konsumkredit oder Rahmenkredit entscheiden. Bei einigen Anbietern wie zum Beispiel cashpresso, kann ein Kredit bereits komplett online abgeschlossen werden – du musst dich nur in einem Videocall identifizieren und den Vertrag elektronisch unterschreiben. Da beides online erledigt werden kann dauert der Vorgang nur 10-15 Minuten. Sobald das Geld auf deinem Konto ist, kannst du deinen Einkauf abschließen – bei cashpresso dauert das in der Regel nur einen Bankarbeitstag. Du wählst dann im Shop einfach Vorauskasse/Überweisung bzw. bezahlst an der Kasse und bekommst die Ware.

Der kleine Umweg, den Kredit erst zu betragen und das Geld dann für einen Einkauf zu verwenden lohnt sich, wenn der Kredit günstiger ist als die Ratenfinanzierung über den Shop oder Händler. Mit dieser Art der Finanzierung bekommst du garantiert den besten Preis und kannst überall einkaufen wo du willst – denn viele Onlineshops oder Händler bieten keinen Ratenkauf als Zahlungsmethode an.

Vorteile

Du kannst dir die beste Kombination aus Finanzierung und Verkäufer sichern. Du kannst den Verkäufer wählen, der den wirklich günstigsten Preis bietet, unabhängig davon, ob er im Shop Ratenkauf anbietet.

Dasselbe gilt für den Kredit: 0% Finanzierungen sind zwar selten, aber über Vergleichsplattformen lassen sich sehr bequem die günstigsten Konditionen herausfinden. cashpresso z.B. bietet ein Probemonat – die ersten 30 Tage sind immer kostenlos.

Bei dieser Variante hast du auch die Wahl zwischen Raten- und Rahmenkrediten: Ratenkredite bedeuten, dass du dich zu Raten in fester Höhe verpflichtest. Wenn du das nicht willst, kannst du bei Anbietern wie z.B. cashpresso einen Rahmenkredit vereinbaren, bei dem du Datum und Höhe deiner Rückzahlungen sehr flexibel anpassen kannst.

Nachteile

Auch hier gilt: Banken schreiben manchmal viel mehr in den Kreditvertrag, als du willst. Lies dir den Vertrag genau durch! Banken lieben Sicherheit – die Verträge beinhalten oft Lohn- und Kontenpfändungen. Prüfe, ob du Dinge wie eine Restschuldversicherung wirklich brauchst. Du kannst nämlich solche Zusatzversicherungen im Kreditvertrag oft abwählen und dadurch Gebühren sparen.

Unser Tipp

Verwende bei großen Anschaffungen immer Vergleichsplattformen – besonders bei Standardwaren wie Laptops, Fahrrädern etc. ist es egal, wo du einkaufst, wenn der Verkäufer zuverlässig ist.

Wenn du dir deinen Kredit aussuchst, schau auch darauf ob die Identifizierung bequem per Videocall möglich ist, und wie lange es dauert, bis das Geld auf deinem Konto ankommt. Bei klassischen Banken kann das lange dauern. Bei modernen Anbietern wie cashpresso geht das in einem Zug online. Hier hast du zudem die Möglichkeit, das Geld direkt vom cashpresso Konto an den Händler zu überweisen – der Umweg über dein Bankkonto fällt also weg.

Die Voraussetzungen für den Ratenkauf

Die Voraussetzungen können von Shop zu Shop verschieden sein, generell aber gilt:

Mindestalter
Das Mindestalter beträgt 18 Jahre.
Kreditwürdigkeit
Wie bereits erwähnt, spielt die Bonität eine große Rolle. Diese wird bei externen Auskunfteien abgefragt (in Deutschland meist SCHUFA, in Österreich meist CRIF oder KSV). Personen mit sogenannten „Negativeinträgen“ werden fast immer abgelehnt. Einen Negativeintrag bekommt man beispielsweise, wenn man Rechnungen oder einen laufenden Bankkredit trotz mehrfacher Mahnungen nicht bezahlt.

Folgende Voraussetzungen können bei manchen Shops verlangt werden:

Einkommensnachweis
Je nach Höhe des Warenkorbs bzw. aufgrund deines Berufsstandes (z.B. Selbständigkeit) kann es sein, dass du einen Einkommens- oder Beschäftigungsnachweis vorlegen musst.
Nationalität
Bei manchen Shops spiel die Nationalität für die Ratenzahlung eine Rolle. Zum Beispiel kann es sein, dass ein österreichischer Shop die Ratenzahlung nur für Österreicher anbietet, aber nicht für Deutsche.
Mindestbestellwert
Viele Shops bieten den Ratenkauf erst ab einem Mindestbestellwert an. Möchtest du diesen umgehen und einen kleineren Betrag finanzieren, bieten sich ein Konsumkredit oder Rahmenkredit an.

Konditionen & Laufzeit

Eine generelle Aussage über die Konditionen zu treffen ist fast unmöglich, da sich die Zinssätze und auch die Gebühren sehr stark unterscheiden.

  • Bei Ratenzahlungen direkt über den Online Shop gibt es Zinssätze von 0% bis 14,95% pro Jahr. Ein allgemein gültiger Durchschnittswert bzw. Richtwert ist aufgrund der großen Unterschiede schwer zu ermitteln.
  • Im Versandhandel kann es noch teurer werden. Manche Shops verlangen bis zu 21,7% pro Jahr.
  • Konsumkredite oder Rahmenkredite liegen meist in dem Bereich von 4% bis 12,5% Zinsen pro Jahr.

Achtung: Der Zinssatz ist leider bei vielen Anbietern noch lange nicht alles. Hier gilt es genau hinzusehen: oft werden zusätzlich noch Kontoführungsgebühren, Bearbeitungsgebühren (teilweise bis zu € 310) oder ähnliches fällig. Ein niedriger Zinssatz heißt also nicht automatisch, dass der Anbieter auch der Günstigste ist.

Unsere Tipps

  • Vergleichen lohnt sich

    Bevor du dich für eine Finanzierungsoption entscheidest, solltest du dir die verfügbaren Optionen (Ratenkauf oder Kredit) ansehen und miteinander vergleichen. Vergleiche am besten nicht nur die Optionen eines Shops, sondern sieh dir das gleiche Produkt und die Ratenkauf-Optionen auch noch in anderen Shops an. Es kann gut sein, dass du das gleiche Produkt zum gleichen Preis, aber mit anderen Konditionen für den Ratenkauf, in einem anderen Shop findest.

  • Gesamtzinsen miteinkalkulieren

    Wenn du Preise und Konditionen des Ratenkaufs vergleichst, musst du immer den Gesamtpreis inklusive Zinsen und Gebühren vergleichen. Denn es kann durchaus sein, dass das gleiche Produkt bei Shop A nur € 500 und bei Shop B € 550 kostet. Wenn die Konditionen des Ratenkaufs bei Shop B jedoch deutlich günstiger sind, kannst du Kosten sparen, obwohl du für das Produkt selbst einen höheren Preis bezahlst.

  • Verträge genau lesen

    Es ist sehr wichtig, das Kleingedruckte genau durchzulesen, bevor ein Ratenkauf abgeschlossen wird. Viel zu oft verstecken Anbieter hohe Gebühren im Vertrag – der Teufel steckt wie so oft im Detail.

0% Finanzierung

Manche Shops bieten Ihren Kunden auch eine 0% Finanzierung an. Das bedeutet, dass der Kaufpreis in Raten bezahlt werden kann, ohne dass Zinsen verrechnet werden. Im Großen und Ganzen ist das ein tolles Angebot von Shops an ihre Kunden.
Allerdings gilt es auch hier wieder das Kleingedruckte zu lesen. Denn auch eine vermeintlich „kostenlose“ Finanzierung kann teuer werden. Oft werden zwar keine Zinsen verrechnet, aber hohe Kontoführungs- oder Bearbeitungsgebühren. Manche Shops verlangen von Ihren Kunden eine Versicherung abzuschließen (Restschuldversicherung, Ratenschutzversicherung oder Kreditausfallsversicherung). Dadurch möchte sich der Shop absichern. Die Versicherung bedeutet für dich als Käufer jedoch zusätzliche Kosten. Darum auch hier der Tipp, alles genau durchzulesen und durchzurechnen bevor du die Finanzierung abschließt.

Vor- und Nachteile des Ratenkaufs

Vorteile

Nachteile

Kaufbetrag muss nicht auf einmal bezahlt werdenHöhere Kosten aufgrund der Zinsen (außer bei 0% Finanzierung)
Anzahl der Raten bzw. Laufzeiten wählbarBei mehreren Ratenkäufen kann der Überblick über die Finanzen verloren gehen
Unkompliziertes VerfahrenWare wird erst nach vollständiger Bezahlung zum Eigentum des Käufers


Ratenkauf als Neukunde

Auch zu diesem Punkt gibt es keine eindeutige Antwort. Ob Neukunden den Ratenkauf angeboten bekommen hängt häufig davon ab, ob der Shop den Ratenkauf selbst anbietet oder mit einem Drittanbieter wie Klarna, Billpay oder payolution zusammenarbeitet.

Wickelt der Shop den Ratenkauf selbst ab, bekommt man als Neukunde meist keine Ratenzahlung angeboten. Wenn man zumindest eine Bestellung getätigt hat und die Zahlung dabei pünktlich sowie reibungslos ablief, wird die Ratenzahlung in weiterer Folge häufig angeboten.
Übergibt der Shop den Ratenkauf an einen Drittanbieter, dann ist die Ratenzahlung in der Regel auch für Neukunden möglich.

Tipp: Mit einem vor dem Kauf abgeschlossenem Konsumkredit oder Rahmenkredit, kann man auch als Neukunde bei allen Shops in Raten bezahlen. Verwende dazu einfach den bereitstehenden Kreditbetrag um das Produkt zu kaufen. So erhältst du die Ware sofort und kannst den Kredit bequem in monatlichen Raten zurückzahlen.

Fragen und Antworten

Hier findest du Antworten auf oft gestellte Fragen im Zusammenhang mit dem Ratenkauf.

  • Muss ich beim Ratenkauf eine Anzahlung leisten?
    Beim Ratenkauf musst du keine Anzahlung leisten. Das würde dem Sinn und Zweck eines Ratenkaufs wiedersprechen. Ziel des Ratenkauf ist es, in kleinen Teilen zu bezahlen, um keinen großen Geldbetrag auf einmal aufbringen zu müssen.
  • Was passiert beim Ratenkauf, wenn ich die Ware oder einen Teil meiner Bestellung zurücksende?
    Wenn du Waren „im Fernabsatz“ kaufst, d.h. online oder bei einem Vertreter außerhalb der Geschäftsräume eines Verkäufers – hast du als Käufer 14 Tage lang das Recht, den Kauf zu widerrufen. Verkäufer sind verpflichtet dir eine sogenannte „Widerrufsbelehrung“ zuzuschicken, in der genau beschrieben ist, was du tun musst um den Kauf rückabwickeln zu lassen – meistens musst du ein Formular ausfüllen und die Ware in einer bestimmten Weise zurückschicken. Beim Ratenkauf bist du genauso geschützt. Rechtlich spricht man von einem „verbundenem Geschäft“, weil der Kreditbetrag (=Kaufpreis) dir nicht frei zur Verfügung gestanden ist, sondern sofort auf das Konto des Verkäufers geht. Das bedeutet, dass ein Rücktritt vom Kauf automatisch auch die Vereinbarung über Raten bzw. den Kreditvertrag betrifft. Wenn du den Kauf ganz rückabwickelst, kannst Du also auch den Ratenkauf wieder auflösen. In diesem Fall musst du nichts weiter tun und die Raten natürlich auch nicht bezahlen.Wenn du nur einen Teil der Bestellung zurückschickst, bleibt die vereinbarte Höhe der Rate gleich und nur die Laufzeit verkürzt sich. So musst du beispielsweise nur 7 Raten anstelle von 12 zurückzahlen.Etwas anders verhält sich die Rücksendung, wenn du den Einkauf indirekt mittels Konsumkredit oder Rahmenkredit finanzierst. Da ist der Kauf unabhängig von der Kreditaufnahme – das bedeutet, dass dir bei Rücktritt der Kaufpreis vom Verkäufer wieder zurücküberwiesen wird. Du kannst dir aussuchen, ob du den Kredit weiter laufen lassen willst oder nicht. Grundsätzlich läuft der Kredit weiter, auch wenn du die Ware zurücksendest. Jedoch hast du auch bei einem Kredit 14 Tage lang ein Widerrufsrecht und kannst somit aus dem Vertrag aussteigen.
  • Welche Shops bieten den Ratenkauf an?
    Es gibt Websites, die Listen führen, welche Händler sowohl online als auch in den Filialen den Ratenkauf anbieten. Wir haben keine solche Liste erstellt, da Händler die angebotenen Zahlungsoptionen oft ändern und wie schon erwähnt, nicht immer allen Kunden anbieten.
    Mit einem Konsumkredit oder einem Rahmenkredit den du vorab abschließt, kannst du aber auf jeden Fall bei allen Shops Waren auf Raten kaufen.