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Zahlungsarten im Onlinehandel Welche Bezahlarten gibt es? Erfahren Sie die Vor- und Nachteile!

  • Übersicht: Bezahlarten für Online-Einkäufe
  • Vor- und Nachteile
  • Wettbewerbsfähig bleiben

Zahlungsarten für mehr Kundenzufriedenheit und Umsatz

Einkaufen 24/7: Der Onlinehandel macht es möglich. Kunden schätzen die größtmögliche Auswahl. Und dies nicht nur bei der Ware, sondern auch bei den Zahlungsmitteln. Doch welche Möglichkeiten gibt es? Hier erfahren Sie die Vor- und Nachteile!

IC_1 Kauf auf Rechnung

Obwohl laut Statista nur rund 70 Prozent der Shops Kauf auf Rechnung anbieten ist diese Bezahlmethode auf Grund mehrerer Vorteile beliebt bei Käufern: Die Ware kann sofort verschickt werden, Geld fließt allerdings erst später. Denn nach der Lieferung prüft bzw. wählt der Kunde seine Produkte erst zu Hause aus und bezahlt in der angegebenen Frist den Restbetrag via Überweisung. Das Positive für Sie als Händler: In der Regel führt die Option Rechnungskauf zu einer besseren Conversion Rate und demnach zu geringeren Kaufabbrüchen. Gefürchtet sind allerdings, neben der verhältnismäßig höheren Retourenquote, auch mögliche Zahlungsausfälle. Drittanbieter, etwa Billpay, schaffen hier Abhilfe!

Zusammengefasst:

  • Mehr Verkäufe, geringere Warenkorb-Abbrüche.
  • Man wartet länger auf das Geld, denn bezahlt wird erst nach Warenerhalt.
  • Kundenfreundlich, da sensible Bank- oder Kreditkartendaten nicht angegeben werden müssen.
  • Zwischengeschaltete Anbieter minimieren das Risiko eines Zahlungsausfalls. Allerdings fallen Gebühren pro Verkauf an.

IC_2 Kreditkarte

Das Plastikgeld ist sowohl für Käufer als auch für Händler unkompliziert in der Handhabung. Für den Abschluss muss der Kunde den Namen der Kreditkartengesellschaft, seine Kreditkartennummer und Sicherheitsnummer eintragen, kombiniert mit dem 3D-Secure Verfahren – dafür ist eine PIN und ein Passwort erforderlich. Ein weiteres Plus ist die rasche Versandabwicklung, da das Geld im Onlineshop unmittelbar registriert wird und die Ware sofort versendet werden kann.

Zusammengefasst:

  • Schnelle und unkomplizierte Handhabung.
  • Ware kann sofort verschickt werden.
  • Bei Schadensfällen hilft die Kreditkartengesellschaft.
  • Anfällig für Betrügereien. Daher sind eine 2-Faktor-Authentifizierung und eine sichere SSL-Verbindung Pflicht.
  • Kostenintensiv für kleine Shops, denn es fällt eine monatliche Grundgebühr an, plus Kosten pro Buchung.

 

IC_3 PayPal

Ein Muss im Onlinehandel! PayPal etablierte sich in den letzten Jahren zum größten Anbieter von elektronischer Zahlung. Aus diesem Grund sollte PayPal in keinem guten Onlineshop fehlen. Das Credo lautet: einfach, schnell und sicherfür beide Seiten! Als Händler warten Sie nicht auf Ihr Geld und Kunden müssen keine Kontodaten preisgeben. Eine Bezahlmöglichkeit, bei der keiner unnötige Risiken eingehen muss. Der einzige Nachteil: Als Händler bezahlen Sie teils hohe Gebühren pro Verkauf.

Zusammengefasst:

  • Kunden müssen nur den Namen und die Versandadresse angeben.
  • Liegt ein Streitfall vor, wickelt PayPal alles ab.
  • Reklamationen müssen genau dokumentiert werden.
  • Hohe Gebühren (3,4% + 0,35 Euro pro Transaktion in der EU; abhängig vom Verkaufsvolumen)
  • Bestimmte Kriterien müssen erfüllt werden, unter anderem ein ausreichendes monatliches Verkaufsvolumen, Mindestnutzung von PayPal über 90 Tage, eine durchschnittliche Warenkorbgröße.

 

IC_4 Vorkasse

Zuerst zahlen, dann folgt die Ware. Ein üblicher Prozess im stationären Handel. Bei der Vorauskasse, wie sie auch heißt, sind Sie als Händler klar im Vorteil. Die Rechnungssumme kommt garantiert und Sie entrichten kaum Spesen. Für Kunden ist diese Bezahlform risikoreicher, denn im Falle einer Reklamation ist eine Rückbuchungen über das Bankinstitut nicht mehr möglich.

Zusammengefasst:

  • Ideal für kleine Onlineshops, da kaum Kosten entstehen.
  • Kunden müssen keine sensiblen Daten im Internet angeben.
  • Als Händler bekommen Sie garantiert die Rechnungssumme.

 

IC_5 Zahlung per Lastschrift

Bequem und mit mittlerem Risiko verbunden: Zahlung per Lastschrift ist wie Kauf auf Rechnung äußerst beliebt bei Online-Käufern. Damit können Sie punkten! Über ein entsprechendes Modul gibt der Kunde seine Bankdaten an und erteilt Ihnen damit eine Einzugsermächtigung. Anschließend bekommen Sie das Geld auf Ihr Konto gutgeschrieben. 

Zusammengefasst:

  • Die Ware kann sofort verschickt werden.
  • Bei Reklamation kann der Kunde seine Buchung rückgängig machen.
  • Zeitlicher Aufwand, falls das Konto des Kunden nicht gedeckt ist oder falsche Kontodaten übermittelt wurden.

 

IC_6 Ratenkauf

Bereits jeder vierte Händler bietet Ratenzahlung an und macht damit sehr gute Erfahrungen. So konnten laut ibi Research 24 Prozent der Händler nach Einführung des Ratenkaufs ihren durchschnittlichen Warenkorbwert steigern, gefolgt von einer höheren Kundenzufriedenheit bei 13 Prozent und einem generellen Umsatzwachstum bei 12 Prozent der Händler.

Für nahezu jede Branche (auch Dienstleister!) eignet sich diese Bezahloption. Wichtig ist auch zu wissen, dass die positiven Effekte des Ratenkaufs schon ab einem Einkaufswert von EUR 200 gemessen werden. Dies veranschaulicht, dass sich Ratenlösungen auch für kleine Beträge sehr gut eignen. 

Als Händler sollte man keinesfalls dem Irrglauben erliegen, dass nur einkommensschwache Käufer den Ratenkauf nutzen. Studien zeigen, dass Kunden den Ratenkauf nutzen um in ihrer Liquidität flexibel zu bleiben, auch wenn eine unmittelbare Gesamtzahlung für den Kunden möglich wäre.

Möchten Sie nicht selbst das Risiko tragen und einen Kredit vergeben, dann empfiehlt es sich den Prozess an einen Zahlungsanbieter wie cashpresso oder eine Bank auszulagern. 

Zusammengefasst:

  • Finanzierungsoptionen können Ihre Verkäufe steigern, da Sie neue Zielgruppen ansprechen.
  • Risikoarm, denn Bonität oder einen Kreditausfall regelt die Bank oder Ihr externer Payment Provider.
  • Nach einer positiven Kreditentscheidung erhalten Sie den gesamten Betrag überwiesen.
  • Verschaffen Sie sich einen Übersicht der bekanntesten Anbieter für Ratenzahlung

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Fazit: Für Händler gilt es, seine Kunden durch den Onlineshop bis zum Kaufabschluss zu begleiten. Besonders bitter wären demnach Abbrüche kurz vor dem Ziel! Bieten Sie daher einen breiten Mix an Zahlungsarten an, achten Sie auf technische Sicherheiten und den Datenschutz. Kunden schätzen nämlich nicht nur die Vielfalt sondern auch ein geringes Risiko. Zudem können Sie mit alternativen Bezahlangeboten wie der Ratenzahlung neue Kunden gewinnen und Ihre Umsätze erhöhen – ein Vorteil für beide Seiten!