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5 Erfolgsfaktoren für den Onlinehandel To-Do's um Ihren Onlineshop zu optimieren

  • Zeitgemäß und technisch einwandfrei auftreten
  • Auswahlmöglichkeiten anbieten
  • Mit dem Kunden kommunizieren

Wie Sie Ihren Onlineshop optimieren

Vor einigen Jahren noch von wenigen Großen genutzt, setzen mittlerweile auch kleinere und mittlere Händler auf den Onlinehandel. Eine Notwendigkeit, da immer mehr Kunden zu Online-Shoppern werden, wie eine Studie auf Statista zeigt:
“Im Jahr 2018 kauften rund 60,3 Prozent der Österreicher im Alter von 16 bis 74 Jahren im Internet ein. Bei den 16 bis 24-Jährigen waren es sogar 82 Prozent. Der Anteil bei männlichen Shoppern lag insgesamt bei 64 Prozent, Frauen kamen auf 56 Prozent.”
Mit den Mehrkäufern kommen aber auch kritische Stimmen, denn Bestellen im Internet führte in der Vergangenheit auch zu Frust und Fragen: Wer betreibt den Shop? Erhalte ich die Ware? Ist die Zahlung sicher vor Betrug? Um mit dem Geschäft um die Ecke in puncto persönliche Beratung und Kundenservice mithalten zu können, nennen wir Ihnen 5 wesentliche Kriterien, um Ihren Onlineshop zu optimieren!

 

IC_1 Vertrauen schaffen

Der erste Eindruck zählt. Eine professionell gestaltete Landingpage, übersichtliche Produktseiten, Kontaktmöglichkeiten (Telefon, E-Mail, Formular, Chat) und unabhängige Kundenbewertungen erzeugen Vertrauen. Vergleichbar mit einem stationären Schaufenster, das im reinen Online-Business fehlt, überzeugt ein Onlineshop mit ansprechenden hochauflösenden Bildern, informativen Beschreibungen und einem zeitgemäßen Design. Noch mehr Vertrauen schaffen Sie mit einem bekannten Gütesiegel (wie z.B.: Trusted Shops oder E-Commerce-Gütesiegel). Es kommt einer Empfehlung gleich, die Kunden positiv anerkennen. Selbstverständlich sollten heute ein Impressum und eine Datenschutzerklärung sein – am besten gut sichtbar im Footer platziert. Dadurch merken Kunden schnell, ob alles auf dem aktuellsten Stand ist und folglich die eigenen Daten sicher aufgehoben sind.

 

IC_2 Technik regelmäßig optimieren

Kurze Ladezeiten sind heute Usus: Dauert etwas im Internet zu lange, ist der Kunde weg, bricht den Kauf ab und wandert zur Konkurrenz ab. Wie Ihre Page rankt, können Sie mit folgenden Tools ganz einfach selbst testen:

PageSpeed Insight: ist ein kostenloses und beliebtes Google-Tool, mit dem Ihre Website auf einer Skala von 1 bis 100 bewertet wird. Je höher die Zahl, desto besser ist die Seite optimiert. Zusätzlich bekommt man Verbesserungsvorschläge geliefert.

Website Speed Ranker: erlaubt den Geschwindigkeitsvergleich zwischen der eigenen Website und bis zu vier Konkurrenten. Das Ergebnis wird Ihnen per E-Mail mitgeteilt.

Pingdom: ist ein beliebter Website-Geschwindigkeitstest, mit dem man Leistungsprobleme leichter identifizieren kann. Es arbeitet schnell und liefert die Performance-Ergebnisse in vier verschiedenen Reports. Beispielsweise kann man beim Wasserfalldiagramm auf einen Blick sehen welche Elemente am längsten zum Laden brauchen.

Optimierung für mobile Endgeräte

Die Optimierung für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets gehört heute ebenfalls zum Standard. Vor allem Mobile-Shopper erwarten dies. Und dafür haben Sie drei Möglichkeiten:

  • Klare Empfehlung von Google: Lassen Sie Ihre Website im Responsive Design programmieren. Alle Webinhalte passen sich an das entsprechende Endgerät und die Bildschirmgröße an, werden also im Wesentlichen anders strukturiert dargestellt.
  • Entscheiden Sie sich für eine zweite Seitenversion, die nur für Mobile eingerichtet wird, dann müssen die Seiteninhalte auf eine mobile-URL übertragen werden.
  • Das Dynamic Serving ist eine Mischung aus mobiler Webseite und Desktop- Version, nur in einer „komprimierteren“ Form. Je nachdem, welches Gerät der Nutzer verwendet, werden unterschiedliche HTML- und CSS-Codes für dieselbe URL angezeigt.

In puncto Datenschutz darf eine sichere SSL-Verbindung nicht fehlen. Sollten Störungen auftreten, müssen Sie diese rasch beheben und Kunden gegebenenfalls auf der Seite oder per E-Mail informieren.

 

IC_3 Benutzerfreundlichkeit ist ein Muss

Im Allgemeinen gilt: Informationen, seien es Lieferbedingungen, Retourenmanagement, Datenschutz, Zusatzkosten, AGB und ähnliches, müssen schnell gefunden werden. Je einfacher Sie die Suchprozesse gestalten, desto eher werden Ihre Kunden zu Wiederkäufern statt zu Kauf-Abbrechern! Eines der sensibelsten Bereiche in diesem Zusammenhang ist der Bezahlweg. Reduzieren Sie im Warenkorb die „Ablenkungen“ auf das Wichtigste – kleine Bilder der ausgewählten Produkte, Größe, Anzahl, Zwischen- und Gesamtsumme – und führen Sie anschließend einen One-Step-Checkout oder eine Navigationsleiste zur Orientierung ein. Denn in diesem Stadium ist das einzige Ziel der Kaufabschluss!

 

IC_4 Unterschiedliche Bezahlarten anbieten

Bezahlsysteme sind ein vieldiskutiertes Thema im Onlinehandel und tragen noch dazu maßgeblich zur Kundenzufriedenheit bei. Im Allgemeinen gilt: Kommunizieren Sie früh genug die Auswahl – idealerweise mit Symbolen im Footer und als separate Unterseite. Neben rechtlichen Aspekten zählt hier vor allem die Sicherheit – für Onlinehändler und für Kunden. Generell sollten Sie sich die Fragen stellen: Welche Zahlungsarten sind nötig? Welche sind besonders beliebt und welche Anbieter gibt es dafür? Hierzu eine kleine Übersicht:

  • Wallet-Lösungen
  • Kauf auf Rechnung
  • Ratenkauf / Finanzierung
  • Kreditkarte
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Lastschrift
  • Vorkasse
  • Zahlung bei Abholung

Lesen Sie auch die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bezahlmethoden.

IC_5 Über Lieferzeiten und Versandkosten informieren

Hat der Kunde online bezahlt, dann erwartet er die Ware, und das in der angegebenen Zeit, noch dazu, wenn Versandkosten fällig waren. Die Bereitschaft für Lieferungen zu bezahlen ist allerdings gering: Für Express würden 15 Prozent bezahlen, für Same Day Delivery wären es schon 34 Prozent (Quelle). Vermeiden sollte man Verzögerungen, da diese zu Enttäuschungen führen. Laut einer Befragung von MetaPack würden 38 Prozent der Verbraucher nach einem negativen Liefererlebnis nie mehr bei diesem Händler kaufen. Allerdings würden 87 Prozent nach einer positiven Erfahrung (höchst-)wahrscheinlich zum Wiederkäufer werden (Quelle). Punkten können Sie als Händler etwa mit gestaffelten Angeboten, denn Kunden lieben Wahlmöglichkeiten. Rund 17 Prozent der Verbraucher möchten etwa spezifische Zeitfenster für die Lieferung auswählen können.

Generell aber gilt: Transparenz, und das früh genug! Um auf diesem Gebiet konkurrenzfähig zu bleiben, sollten Sie auch die Mitbewerber sowie die allgemeinen Marktentwicklungen im Auge behalten.

 

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